Abonnieren
Home Umschuldung

Umschuldung

von user

Eine Umschuldung bündelt mehrere bestehende Kredite in einem neuen, meist günstigeren Darlehen – oder ersetzt einen teuren alten Kredit durch einen neuen mit besseren Konditionen. Über FNE bekommst du Zugang zu unserem Vermittlungspartner kredit.de, der dir die Angebote zahlreicher Banken für deine Umschuldung vergleicht – unabhängig und kostenlos.

So funktioniert’s

Du gibst deine bestehenden Kredite und die gewünschte Ablösesumme an, unser Partner kredit.de vergleicht die Angebote zahlreicher Banken für dich – kostenlos und unverbindlich. Du entscheidest, welches Angebot zu dir passt. Wie stark sich eine Umschuldung auf deine monatliche Rate auswirkt, kannst du mit unserem Kreditrechner überschlagen.

Warum FNE

  • Vergleich über unseren etablierten Partner kredit.de – viele Banken, ein Ansprechpartner

Wann sich eine Umschuldung lohnt

Eine Umschuldung lohnt sich vor allem dann, wenn das aktuelle Zinsniveau deutlich unter dem deines bestehenden Kredits liegt oder du mehrere teure Kleinkredite zu einem übersichtlichen Ratenkredit mit einer einzigen monatlichen Rate zusammenfassen möchtest. Auch wenn sich deine finanzielle Situation seit Abschluss des alten Kredits deutlich verbessert hat – etwa durch eine Gehaltserhöhung oder eine verbesserte Bonität – kann eine Umschuldung günstigere Konditionen ermöglichen.

Vorfälligkeitsentschädigung: Das solltest du gegenrechnen

Prüfe vorab, ob für die vorzeitige Ablösung deines alten Kredits eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Bei klassischen Ratenkrediten ist eine vorzeitige Rückzahlung gesetzlich jederzeit möglich, die Bank darf dafür aber eine Entschädigung berechnen, die die entgangenen Zinseinnahmen ausgleicht. Diese Kosten solltest du immer gegen die Zinsersparnis der Umschuldung gegenrechnen – nur wenn die Ersparnis über die Restlaufzeit größer ist als die Entschädigung, lohnt sich der Wechsel tatsächlich.

Umschuldung bei verschiedenen Kreditarten

Das Prinzip der Umschuldung lässt sich auf praktisch jede Form von Darlehen anwenden. Bei einer Baufinanzierung spricht man nach Ende der Zinsbindung meist von einer Anschlussfinanzierung – im Kern dieselbe Logik wie bei einer klassischen Umschuldung, nur auf die Baufinanzierung bezogen. Auch ein laufender Autokredit lässt sich umschulden, etwa wenn zum Vertragsabschluss ein besonders ungünstiger Zinssatz vereinbart wurde. Wer statt eines bestehenden Kredits eine ganz neue Finanzierung sucht, findet weitere Optionen bei unserem Privatkredit.

Voraussetzungen für die Umschuldung

Wie bei jeder Kreditvergabe prüft die neue Bank deine Bonität – Einkommen, Beschäftigungssituation und in der Regel eine Schufa-Auskunft. Wichtig: Auch bestehende, noch nicht abgelöste Kredite fließen in diese Prüfung ein. Wer bereits eine angespannte Bonität hat, sollte sich vorab informieren, wie sich das auf die Konditionen einer Umschuldung auswirken kann – mehr dazu auf unserer Seite zum Thema Kredit trotz negativer Schufa.

Der Ablauf einer Umschuldung Schritt für Schritt

  • Ermittle die genaue Restschuld und den Vorfälligkeitsentschädigungsbetrag bei deiner aktuellen Bank
  • Vergleiche Angebote für die Ablösesumme über unseren Partner kredit.de
  • Rechne die Gesamtkosten beider Varianten – alter Kredit weiterlaufen lassen versus umschulden – gegeneinander
  • Bei positivem Ergebnis: neuen Kredit abschließen, der die Ablösesumme direkt an die alte Bank überweist

Steuerliche Aspekte bei der Umschuldung

Bei einer Baufinanzierung kann die Vorfälligkeitsentschädigung unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich relevant sein, insbesondere bei vermieteten Immobilien, wo sie unter Umständen als Werbungskosten geltend gemacht werden kann. Bei privat selbst genutzten Immobilien und bei klassischen Ratenkrediten ist eine steuerliche Berücksichtigung dagegen in der Regel nicht möglich. Da die steuerliche Behandlung vom Einzelfall abhängt, lohnt sich bei größeren Summen eine Rücksprache mit einem Steuerberater, bevor du dich endgültig entscheidest.

Häufige Fehler bei der Umschuldung vermeiden

  • Nur auf die monatliche Rate schauen, statt die Gesamtkosten über die komplette Laufzeit zu vergleichen
  • Die Vorfälligkeitsentschädigung vergessen oder unterschätzen und dadurch die tatsächliche Ersparnis überschätzen
  • Nur das erstbeste Angebot annehmen, statt mehrere unabhängige Angebote einzuholen und zu vergleichen

Umschuldung trotz laufender Zinsbindung

Auch während einer laufenden Zinsbindung ist ein Wechsel grundsätzlich möglich – allerdings meist nur gegen Zahlung der vollen Vorfälligkeitsentschädigung, da die Bank in diesem Fall keinen gesetzlichen Kündigungsschutz für dich vorsieht. Eine Ausnahme bildet das gesetzliche Sonderkündigungsrecht nach zehn Jahren Laufzeit: Ab diesem Zeitpunkt kannst du ein Darlehen mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten entschädigungsfrei ablösen, unabhängig von der ursprünglich vereinbarten Zinsbindungsfrist. Das lohnt sich besonders bei sehr langen Zinsbindungen von 15, 20 oder mehr Jahren, wenn das aktuelle Zinsniveau deutlich günstiger ist als bei Vertragsabschluss.

Fazit

Aus Sicht der Marktteilnehmer ist eine Umschuldung eines der wirksamsten Mittel, um bei einem gesunkenen Zinsniveau echtes Geld zu sparen – vorausgesetzt, die Rechnung inklusive aller Nebenkosten geht am Ende tatsächlich auf. Wer sich nicht sicher ist, ob sich der Wechsel lohnt, sollte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nachrechnen – ein unabhängiger Vergleich kostet nichts, eine überstürzte Entscheidung kann dagegen teuer werden.

Werbelink: Wir erhalten bei erfolgreicher Kreditvermittlung eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.