Was verdient ein Assistenzarzt? Gehalt in der Weiterbildung

von user

Assistenzärzte verdienen an kommunalen Krankenhäusern zwischen 5.722 Euro im ersten und 7.355 Euro brutto im sechsten Berufsjahr. Hinzu kommen Zuschläge für Dienste, die einen erheblichen Teil des Einkommens ausmachen.

Die Entgeltstufen

StufeBerufsjahreMonatsbrutto
11. und 2. Jahr5.722 €
2ab 3. Jahrrund 6.050 €
3ab 4. Jahrrund 6.280 €
4ab 5. Jahrrund 6.700 €
5ab 6. Jahrrund 7.100 €
6ab 7. Jahr7.355 €

Daraus ergeben sich tarifliche Jahresgehälter zwischen rund 68.700 und 88.300 Euro bei Vollzeit – ohne Dienste und Zuschläge.

Warum Bereitschaftsdienste den Unterschied machen

Ein Assistenzarzt beginnt im Bereitschaftsdienst bei rund 37 Euro je Stunde, zuzüglich eines Zuschlags von 15 Prozent. Wer mehrere Dienste im Monat übernimmt, kommt deutlich über das Tabellengehalt.

Die Kehrseite sind Arbeitszeiten, die regelmäßig über die vereinbarte Wochenarbeitszeit hinausgehen. Die Belastung in der Weiterbildungsphase gilt als einer der Hauptgründe, warum Ärzte in andere Bereiche wechseln.

Die Weiterbildung

Assistenzarzt ist keine Position auf Dauer, sondern der Weg zum Facharzt. Die Weiterbildung dauert je nach Fachgebiet fünf bis sechs Jahre und muss in dafür zugelassenen Abteilungen absolviert werden.

Nach bestandener Facharztprüfung erfolgt der Wechsel in die nächste Entgeltgruppe – das Gehalt steigt dann auf mindestens 7.481 Euro. Die weiteren Stufen beschreibt der Beitrag Was verdient ein Oberarzt.

Alle Berufe im Vergleich: Die Übersicht Was verdienen die Deutschen stellt die Gehälter nebeneinander und erklärt, woher die Unterschiede kommen. Was netto bleibt, zeigt der Gehaltsrechner.

Quellen

  • TV-Ärzte/VKA – Entgelttabelle, gültig seit 1. Juni 2026
  • Marburger Bund – Tarifinformationen

Stand: 28. September 2026. Bruttoangaben, Nettowerte im Gehaltsrechner. Angaben ohne Gewähr.

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