RENK Aktie: Analyse, Zahlen und Prognose
Die RENK Group AG aus Augsburg entwickelt, baut, testet und wartet Antriebs- und Getriebesysteme für Fahrzeuge, Schiffe und Maschinen. Das Geschäft ist klar wehrtechnisch dominiert: Rund 75 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Verteidigungsbereich. Rund 4.400 Mitarbeitende arbeiten an elf Produktionsstandorten in sechs Ländern.
Das erste Halbjahr 2026 zeigt eine deutliche Schere. Der Auftragseingang stieg um 29,7 Prozent auf einen Rekordwert, der Auftragsbestand auf 7,4 Milliarden Euro – der Umsatz wuchs dagegen nur um 2,7 Prozent. Das bereinigte EBIT legte zweistellig zu, das ausgewiesene EBIT und das Nettoergebnis gingen leicht zurück.
Dieses Portrait erklärt, warum diese Zahlen auseinanderlaufen, worauf die Sole-Source-Position bei Plattformen wie dem Leopard 2 beruht und welche Fragen für das zweite Halbjahr offen bleiben.
Unternehmensprofil
| Sitz | Augsburg |
| Branche | Antriebs- und Getriebetechnik für Verteidigung, Energie und Industrie |
| Segmente | Vehicle Mobility Solutions, Marine & Industry, Slide Bearings |
| Mitarbeitende | rund 4.400 an elf Produktionsstandorten in sechs Ländern |
| Vorstandsvorsitz | Dr. Alexander Sagel |
| ISIN | DE000RENK730 |
| WKN | RENK73 |
| Index | MDAX, Prime Standard |
| Geschäftsjahr | 1. Januar bis 31. Dezember |
| Aktien | 100.000.000 Inhaber-Stückaktien, Grundkapital 100.000.000 Euro |
| Aktionäre (25.09.2026) | KNDS 10,03 %, Wellington Management 5,02 %, UBS Group 4,57 %, BlackRock 4,13 %, Rovida 3,10 %, Finanzministerium Norwegen 3,00 %; Streubesitz 70,15 % |
| Ratings | Moody’s Ba1 mit positivem Ausblick, S&P BB |
Kursverlauf
Der Chart zeigt den Wochenverlauf der fünf Jahre. Kursdaten über TradingView.
Das Geschäftsmodell
Vehicle Mobility Solutions ist das mit Abstand größte und am schnellsten wachsende Segment – das Unternehmen selbst nennt es den klaren und absoluten Wachstumsmotor des Konzerns. Geliefert werden vor allem Getriebe und Endantriebe für gepanzerte Fahrzeuge, darunter Programme wie der Rheinmetall KF41 Lynx, Leopard 2, Boxer und das US-Programm THOR IV. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Segment 418,6 Millionen Euro Umsatz, rund 66 Prozent des Konzernumsatzes, und 80,3 Millionen Euro bereinigtes EBIT bei einer Marge von 19,2 Prozent. RENK beschreibt sich als Alleinlieferant für die Leopard-2-Plattform in über 20 Ländern.
Marine & Industry umfasst Marinegetriebe für Fregatten und andere Überwasser- sowie U-Boot-Programme, unter anderem Type 26, sowie ein zyklisch belastetes Industriegeschäft. Nach Unterzeichnung der Übernahme von David Brown Defence bezeichnet sich das Unternehmen als weltweit führend bei Marinegetrieben und als plattformagnostischer Lieferant. Das Segment kam im Halbjahr auf 165,1 Millionen Euro Umsatz und 16,3 Millionen Euro bereinigtes EBIT bei 9,9 Prozent Marge.
Slide Bearings liefert Gleitlager für industrielle Endmärkte, die laut Unternehmen weiter unter Druck stehen: 59,9 Millionen Euro Umsatz und 7,5 Millionen Euro bereinigtes EBIT bei 12,5 Prozent Marge im Halbjahr.
Für die Ertragsstabilität entscheidend ist das Verhältnis von Neugeschäft zu Nachrüst- und Servicegeschäft: Auf Zwölfmonatssicht liegt es bei rund 63 zu 37 Prozent. Der Auftragsbestand von 7.399 Millionen Euro verteilt sich regional auf rund 24 Prozent Deutschland, 32 Prozent übriges EMEA, 26 Prozent Amerika und 18 Prozent Asien-Pazifik. Davon sind 2,8 Milliarden Euro fest, 1,0 Milliarde Euro Rahmenverträge und 3,6 Milliarden Euro geschätztes Sole-Source- und Nachfolgegeschäft bis 2030.
Die zuletzt gemeldeten Zahlen
Die folgenden Zahlen stammen aus dem Halbjahresbericht vom 6. August 2026. Auffällig ist die Schere zwischen einem Rekord-Auftragseingang und einem nur leicht gestiegenen Umsatz.
| Kennzahl | H1 2026 (Mio. Euro) | H1 2025 (Mio. Euro) | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Auftragseingang | 1.195,1 | 921,2 | +29,7 % |
| Auftragsbestand (30.06.2026) | 7.399 | 6.676 (31.12.2025) | +10,8 % |
| Umsatz | 637,2 | 620,2 | +2,7 % |
| Bereinigtes EBIT | 98,2 | 89,2 | +10,1 % |
| Bereinigte EBIT-Marge | 15,4 % | 14,4 % | +1,0 Punkte |
| EBIT (ausgewiesen) | 58,0 | 59,3 | −2,1 % |
| Ergebnis nach Steuern | 30,1 | 31,2 | −3,5 % |
| Ergebnis je Aktie | 0,30 Euro | 0,31 Euro | −3,2 % |
| Operativer Cashflow | 71,2 | 35,7 | +99,5 % |
| Freier Cashflow | 41,9 | 11,5 | mehr als verdreifacht |
| Eigenkapitalquote | 27,3 % | 28,7 % (31.12.2025) | −1,4 Punkte |
Nach Segmenten entwickelten sich Auftragseingang, Umsatz und bereinigtes EBIT im Halbjahr so: Vehicle Mobility Solutions 970,4 / 418,6 / 80,3 Millionen Euro bei einer Marge von 19,2 Prozent nach 17,1 Prozent – der Auftragseingang stieg hier um 42,6 Prozent. Marine & Industry 164,4 / 165,1 / 16,3 Millionen Euro bei 9,9 Prozent nach 10,7 Prozent. Slide Bearings 64,2 / 59,9 / 7,5 Millionen Euro bei 12,5 Prozent nach 16,6 Prozent. Die entscheidende Größe für das Verständnis der Ergebnisreihe ist die Lücke von rund 40,2 Millionen Euro zwischen bereinigtem EBIT von 98,2 und ausgewiesenem EBIT von 58,0 Millionen Euro – sie erklärt, warum das Nettoergebnis trotz operativer Verbesserung leicht rückläufig war. Zur Verschuldung machen die Unterlagen unterschiedliche Angaben: Der Halbjahresbericht weist eine Nettoliquidität von minus 393,8 Millionen Euro aus, die Analystenpräsentation eine Nettoverschuldung von 407 Millionen Euro bei einem Verhältnis zum bereinigten EBITDA der letzten zwölf Monate von 1,5; die Definitionen weichen voneinander ab. Die Refinanzierung vom 27. Juli 2026 wird laut Bericht zu einem Finanzaufwand von rund 16 Millionen Euro führen. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz lag bei 1,9.
Prognose für das laufende Geschäftsjahr
Für 2026 bestätigt RENK im Halbjahresbericht einen Konzernumsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro. Die Analystenpräsentation hält zusätzlich fest, dass das Management weiterhin die obere Hälfte dieser EBIT-Bandbreite anstrebt. Als Ausgangsbasis dienen die Werte von 2025: 1,4 Milliarden Euro Umsatz und 230,0 Millionen Euro bereinigtes EBIT.
Zwei ergänzende Angaben sind für die Einordnung wichtig: Mehr als 90 Prozent des geplanten Umsatzes 2026 sind durch den festen Auftragsbestand gedeckt, und das zweite Halbjahr ist deutlich stärker rückgelagert. Als Ambition für den Auftragseingang nannte das Unternehmen im Pre-Close Call rund zwei Milliarden Euro.
Eine Prognoseänderung gab es 2026 nicht; der Halbjahresbericht spricht ausdrücklich von einer unveränderten Fortschreibung. Eine Prognose für den freien Cashflow oder die bereinigte Marge veröffentlicht RENK nicht.
Dividende
Für das Geschäftsjahr 2025 wurden 0,58 Euro je Aktie beschlossen, auf der virtuellen Hauptversammlung am 10. Juni 2026. Die Ausschüttungssumme betrug 58.000.000 Euro bei einem Bilanzgewinn von 64.776.828,73 Euro; der Rest wurde vorgetragen.
Die Dividendenpolitik sieht vor, rund 40 bis 50 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses je Geschäftsjahr auszuschütten – gültig ab dem Geschäftsjahr 2024. Künftige Dividenden hängen laut Unternehmen von Finanzlage, Ertrag, Kapitalbedarf und weiteren von Vorstand und Aufsichtsrat als relevant erachteten Faktoren ab. Eine Aussetzung der Dividende hat es seit dem Börsengang nicht gegeben.
Was das Geschäft antreibt
- Rekord-Auftragseingang: 1.195,1 Millionen Euro im Halbjahr, ein Plus von 29,7 Prozent, bei einem Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz von 1,9.
- Auftragsbestand von 7.399 Millionen Euro: davon 2,8 Milliarden Euro fest, 1,0 Milliarde Euro Rahmenverträge und 3,6 Milliarden Euro geschätztes Sole-Source- und Nachfolgegeschäft bis 2030. Über 90 Prozent des geplanten Jahresumsatzes 2026 sind durch den festen Bestand gedeckt.
- Vehicle Mobility Solutions als Treiber: Auftragseingang plus 42,6 Prozent, Umsatz plus 7,6 Prozent, bereinigtes EBIT plus 20,5 Prozent, Marge von 17,1 auf 19,2 Prozent.
- Großaufträge im Halbjahr: KF41-Lynx-Getriebe und Endantriebe über rund 207 Millionen Euro, THOR-IV-Rahmenvertrag über rund 121 Millionen Euro, Motoren für einen internationalen Kunden über rund 34 Millionen Euro. Der KF41-Lynx-Rahmenvertrag mit Rheinmetall wurde auf bis zu 270 Millionen Euro erweitert, der THOR-IV-Folgeauftrag umfasst bis zu 691 Millionen US-Dollar über fünf Jahre.
- Zukauf und Refinanzierung: Am 3. Juli 2026 wurde der Erwerb von David Brown Defence im britischen Huddersfield vereinbart, zu einem Kaufpreis im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich; das Closing wird für das vierte Quartal 2026 erwartet, das mittelfristige Umsatzziel liegt bei rund 160 Millionen Pfund bis 2030. Am 27. Juli 2026 wurde die besicherte Übernahmefinanzierung durch eine unbesicherte Struktur ersetzt.
- Sondergröße Israel-Geschäft: Für das zweite Halbjahr 2026 erwartet RENK rund 80 bis 100 Millionen Euro Umsatz nach Israel.
Welche Risiken das Unternehmen selbst nennt
- Wiederaufflammen der Feindseligkeiten zwischen den USA und Iran – die Hauptauswirkung sieht RENK derzeit bei den Energiepreisen und erwartet daraus aktuell keine wesentlichen negativen Effekte.
- Russlands Krieg gegen die Ukraine sowie allgemeiner Inflationsdruck.
- US-Importzölle, von denen ein Teil gerichtlich blockiert wurde.
- Schwache Nachfrage im Industriesektor – im Halbjahr 2026 konkret sichtbar bei Slide Bearings mit einem Rückgang des bereinigten EBIT um 28,0 Prozent und im Industriegeschäft von Marine & Industry.
- Finanzierungs- und Zinsrisiken aus der Refinanzierung: Der neue Zinssatz ist Euribor plus eine covenant-abhängige Marge; die Hälfte des Darlehens wurde über drei Jahre per Zinsswap gesichert. Der Refinanzierungsaufwand von rund 16 Millionen Euro belastet das Finanzergebnis.
- Eigenkapitalquote von 27,3 Prozent: Sie liegt deutlich unter dem Niveau vergleichbarer Industrieunternehmen – eine Folge der ursprünglichen Übernahmefinanzierung, die Ende Juli 2026 restrukturiert wurde.
Wettbewerb
RENK nennt weder im Halbjahresbericht noch in der Analystenpräsentation einen Wettbewerber namentlich. Unternehmen wie Rheinmetall, Patria oder BAE Systems tauchen ausschließlich als Partner, Kunden oder Programmbeteiligte auf, nicht als Rivalen. Die eigenen Positionierungsaussagen sind dafür sehr konkret: RENK bezeichnet sich als Alleinlieferant für die Plattform Leopard 2 in mehr als 20 Ländern, als plattformagnostischen Lieferanten von Marinegetrieben und – nach Unterzeichnung der David-Brown-Defence-Übernahme – als weltweit führend bei Marinegetrieben.
Strukturell ergibt sich daraus eine Wettbewerbsposition, die weniger über Preis als über Plattformbindung und Zertifizierung definiert ist. 3,6 Milliarden Euro des Auftragsbestands sind geschätztes Sole-Source- und Nachfolgegeschäft bis 2030, und das Nachrüst- und Servicegeschäft macht rund 37 Prozent des Umsatzes aus. Das Unternehmen bezeichnet Vehicle Mobility Solutions als klaren und absoluten Wachstumsmotor, während Slide Bearings und das Industriegeschäft von Marine & Industry in zyklisch schwachen Endmärkten operieren. Ein CEO Strategy Update ist für den 8. Dezember 2026 in London angekündigt.
Termine
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 21.10.2026 | Pre-Close Call zu den ersten neun Monaten 2026, Augsburg |
| 05.11.2026 | Quartalsmitteilung zu den ersten neun Monaten 2026 mit Conference Call |
| 08.12.2026 | CEO Strategy Update, London |
| 03.02.2027 | Pre-Close Call zum Gesamtjahr 2026 |
| 03.03.2027 | Jahresergebnis 2026, Augsburg |
Fazit
Das erste Halbjahr 2026 zeigt eine deutliche Divergenz zwischen Auftragsseite und Ergebnisseite. Der Auftragseingang stieg um 29,7 Prozent auf 1.195,1 Millionen Euro, der Auftragsbestand auf einen Höchststand von 7.399 Millionen Euro, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz lag bei 1,9. Der Umsatz wuchs im selben Zeitraum nur um 2,7 Prozent. Das bereinigte EBIT legte überproportional um 10,1 Prozent zu, die bereinigte Marge stieg von 14,4 auf 15,4 Prozent. Das ausgewiesene EBIT ging dagegen um 2,1 Prozent zurück, das Ergebnis nach Steuern um 3,5 Prozent und das Ergebnis je Aktie von 0,31 auf 0,30 Euro. Die Differenz von rund 40,2 Millionen Euro zwischen bereinigtem und ausgewiesenem EBIT ist dabei die entscheidende Größe.
Innerhalb des Konzerns läuft die Entwicklung auseinander. Vehicle Mobility Solutions wuchs beim bereinigten EBIT um 20,5 Prozent und verbesserte die Marge auf 19,2 Prozent. Marine & Industry und Slide Bearings gingen bei Umsatz und Ergebnis zurück; bei Slide Bearings fiel die bereinigte EBIT-Marge von 16,6 auf 12,5 Prozent. Auf der Cash-Seite verdoppelte sich der operative Cashflow nahezu auf 71,2 Millionen Euro, der freie Cashflow stieg auf 41,9 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote sank leicht auf 27,3 Prozent, und die Übernahmefinanzierung wurde Ende Juli durch eine unbesicherte Struktur ersetzt.
Drei Fragen bleiben offen. Wie schnell übersetzt sich der Auftragsbestand von 7,4 Milliarden Euro, von dem 3,6 Milliarden Euro als geschätztes Sole-Source- und Nachfolgegeschäft bis 2030 ausgewiesen sind, tatsächlich in Umsatz, wenn das Umsatzwachstum im Halbjahr bei 2,7 Prozent lag und das Unternehmen für das Gesamtjahr mehr als 1,5 Milliarden Euro in Aussicht stellt? Was bedeutet die Differenz zwischen bereinigtem und ausgewiesenem EBIT für das Nettoergebnis des Gesamtjahres, zumal die Refinanzierung mit rund 16 Millionen Euro das Finanzergebnis belasten wird? Und wie entwickeln sich die industriell geprägten Segmente, deren Endmärkte RENK selbst als unter Druck stehend beschreibt? Antworten dürften die Neunmonatszahlen am 5. November 2026 und das CEO Strategy Update am 8. Dezember 2026 liefern.
Fragen und Antworten
In welchem Index ist die RENK Aktie gelistet?
RENK ist im MDAX notiert und im Prime Standard gelistet. Die ISIN lautet DE000RENK730, die WKN RENK73. Insgesamt sind 100.000.000 Inhaber-Stückaktien ausgegeben.
Wie hoch ist der Verteidigungsanteil bei RENK?
Rund 75 Prozent des Umsatzes stammen auf Zwölfmonatssicht aus dem Verteidigungsbereich, rund 25 Prozent aus zivilen Anwendungen. Im Vorjahr lag das Verhältnis bei 74 zu 26 Prozent.
Was bedeutet Sole Source bei RENK?
Dass das Unternehmen Alleinlieferant für bestimmte Plattformen ist. RENK beschreibt sich als Alleinlieferant für den Leopard 2 in mehr als 20 Ländern. 3,6 Milliarden Euro des Auftragsbestands von 7,4 Milliarden Euro sind als geschätztes Sole-Source- und Nachfolgegeschäft bis 2030 ausgewiesen.
Warum ist das Nettoergebnis gefallen, obwohl das operative Ergebnis stieg?
Wegen der Lücke von rund 40,2 Millionen Euro zwischen bereinigtem EBIT von 98,2 und ausgewiesenem EBIT von 58,0 Millionen Euro. Deshalb sank das Ergebnis nach Steuern um 3,5 Prozent, während das bereinigte EBIT um 10,1 Prozent zulegte. Hinzu kommt künftig ein Refinanzierungsaufwand von rund 16 Millionen Euro.
Zahlt RENK eine Dividende?
Ja. Für das Geschäftsjahr 2025 waren es 0,58 Euro je Aktie, beschlossen am 10. Juni 2026, insgesamt 58 Millionen Euro. Die Dividendenpolitik sieht eine Ausschüttung von rund 40 bis 50 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses vor.
Was plant RENK für 2026?
Einen Konzernumsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro, wobei das Management die obere Hälfte dieser Spanne anstrebt. Mehr als 90 Prozent des geplanten Umsatzes sind durch den festen Auftragsbestand gedeckt.
Quellen
- RENK Group AG: Halbjahresbericht 2026
- RENK Group AG: Aktien-Stammdaten, Aktionärsstruktur und Ratings
- RENK Group AG: Dividendenpolitik
- RENK Group AG: Finanzkalender
- RENK Group AG: Unternehmensprofil mit Standorten und Mitarbeiterzahl
Stand der Daten: 14. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist eine Einordnung öffentlich verfügbarer Unternehmensangaben und keine Anlageempfehlung.