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Junges Paar von hinten im Beratungsgespräch, Beraterhände zeigen auf ein Tortendiagramm
Aktie im Porträt

MLP Aktie: Finanzberatung mit 68,8 Mrd. Euro betreutem Vermögen

MLP ist ein Finanzdienstleister, der Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Anleger berät. Verdient wird überwiegend an Provisionen aus Vermögensmanagement, Sach-, Kranken- und Lebensversicherung, Immobilienvermittlung und Finanzierung, dazu kommt ein eigenes Bankgeschäft mit Zinserträgen.

Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die Gesamterlöse um 10,3 Prozent, das EBIT aber um 41,4 Prozent. Das betreute Vermögen erreichte mit 68,8 Mrd. Euro einen Rekordwert. Dieses Portrait zeigt, woher das Wachstum kommt und wo die Berichterstattung Lücken lässt.

Unternehmensprofil

SitzDie Hauptversammlung findet in Wiesloch statt. Eine vollständige Sitzadresse ist aus den geprüften Primärquellen nicht belegbar
RechtsformSocietas Europaea (SE)
GründungAus den geprüften Primärquellen nicht belegbar
BrancheFinanzberatung und Finanzdienstleistungen. Segmente unter anderem Finanzberatung, FERI, DOMCURA, Industriemakler, Banking, Deutschland.Immobilien und Holding
Mitarbeiter2.583 zum 30.06.2026 nach 2.485 zum Jahresende 2025. Dazu kommen 2.166 Berater nach 2.136 zum Jahresende
VorstandDr. Uwe Schroeder-Wildberg als Vorstandsvorsitzender und Reinhard Loose als Finanzvorstand. Weitere Vorstandsmitglieder und der Aufsichtsratsvorsitz waren aus den geprüften Quellen nicht belegbar; nach dem Zwischenbericht gab es im Berichtszeitraum keine Veränderungen in den Organen
ISINDE0006569908
WKN656990, Kürzel MLP
IndexSDAX nach eigener Angabe auf der Stammdatenseite, Prime Standard
Geschäftsjahr01.01. bis 31.12.
Aktienzahl109.334.686 Namens-Stammstückaktien mit je 1 Euro Anteil am Grundkapital, Grundkapital 109.334.686 Euro. Eigene Aktien zum 30.06.2026: 117.309 Stück
AktionärsstrukturNach den Stimmrechtsmitteilungen: die Familie Lautenschläger mit 27,56 Prozent über einen Poolvertrag, Dr. Manfred Lautenschläger mit 27,33 Prozent, HanseMerkur mit 10,03 Prozent, Barmenia und Gothaer gemeinsam mit 9,39 Prozent, die Allianz mit 6,18 Prozent und Helaba Invest mit 5,10 Prozent. Der Streubesitz nach Definition der Deutschen Börse liegt bei 46,84 Prozent
Marktkapitalisierung799,2 Mio. Euro zum 30.06.2026 bei einem Kurs von 7,31 Euro

Kursverlauf

Der Chart zeigt den Wochenverlauf der fünf Jahre. Kursdaten über TradingView.

Das Geschäftsmodell

MLP verdient überwiegend an Provisionen. Im ersten Halbjahr 2026 verteilten sich die Umsatzerlöse so: Vermögensmanagement 208,3 Mio. Euro nach 181,5 Mio. Euro, ein Plus von 14,7 Prozent, Sachversicherung 155,3 Mio. Euro nach 138,8 Mio. Euro, ein Plus von 11,9 Prozent, Altersvorsorge 96,1 Mio. Euro nach 94,2 Mio. Euro, Krankenversicherung 37,2 Mio. Euro nach 35,7 Mio. Euro, Immobilienvermittlung 16,3 Mio. Euro nach 15,2 Mio. Euro, Finanzierung 6,0 Mio. Euro nach 7,4 Mio. Euro und übrige Beratungsvergütungen 4,9 Mio. Euro.

In Summe ergibt das 524,0 Mio. Euro Provisionserlöse nach 477,5 Mio. Euro, ein Plus von 9,7 Prozent. Dazu kommt das Zinsgeschäft mit 39,8 Mio. Euro, nahezu unverändert, aus dem ein Zinsergebnis von 32,1 Mio. Euro nach 27,8 Mio. Euro resultierte, weil der Zinsaufwand von 12,4 auf 7,7 Mio. Euro sank.

Nach Kompetenzfeldern gegliedert erzielte MLP im Halbjahr 270 Mio. Euro im Bereich Wealth nach 244 Mio. Euro, 155 Mio. Euro in der Sach- und Unfallversicherung nach 139 Mio. Euro und 133 Mio. Euro in Leben und Gesundheit nach 130 Mio. Euro.

Entscheidend für die Beurteilung sind die Bestandsgrößen. Das betreute Vermögen stieg auf 68,8 Mrd. Euro nach 65,9 Mrd. Euro zum Jahresende und 63,9 Mrd. Euro ein Jahr zuvor, das verwaltete Prämienvolumen in der Sachversicherung auf 864,5 Mio. Euro nach 809,3 Mio. Euro. MLP betreute 599.800 Familienkunden und 27.500 Firmen- und institutionelle Kunden über 133 Geschäftsstellen und 102 Hochschulteams.

Rückläufig waren zwei Größen: Das vermittelte Finanzierungsvolumen sank auf 731,3 Mio. Euro nach 878,5 Mio. Euro, und die Beitragssumme im Altersvorsorgegeschäft fiel auf 1.543,9 Mio. Euro nach 1.652,5 Mio. Euro. Auch die Zahl der brutto gewonnenen Familienkunden ging auf 9.400 nach 10.300 zurück.

Die zuletzt gemeldeten Zahlen

Zuletzt berichtete Periode sind das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026, veröffentlicht am 13.08.2026. MLP steuert über die Gesamterlöse und das EBIT.

Kennzahl (Mio. Euro)H1 2026H1 2025Veränderung
Gesamterlöse583,4529,1plus 10,3 %
Umsatzerlöse563,8517,7plus 8,9 %
Sonstige Erträge19,611,3plus 73,2 %
Rohertrag303,7266,8plus 13,8 %
EBIT60,442,7plus 41,4 %
EBIT-Marge10,4 %8,1 %plus 2,3 Prozentpunkte
Ergebnis vor Steuern59,641,8plus 42,7 %
Konzernergebnis42,028,9plus 45,4 %
Ergebnis je Aktie0,39 Euro0,26 Europlus 47,0 %
Operativer Cashflow75,846,0plus 64,8 %
Investitionen9,214,9minus 38,3 %
Eigenkapital588,9585,4 (31.12.2025)plus 0,6 %
Eigenkapitalrendite7,2 %5,1 %plus 2,1 Prozentpunkte

Im zweiten Quartal allein stiegen die Gesamterlöse auf 268,6 Mio. Euro nach 228,4 Mio. Euro, das EBIT auf 19,1 Mio. Euro nach 4,9 Mio. Euro und das Konzernergebnis auf 12,2 Mio. Euro nach 1,3 Mio. Euro. Das zweite Quartal ist bei MLP traditionell das schwächste, weshalb die Verbesserung dort besonders ins Auge fällt. Zur Bilanz zum 30.06.2026: Bilanzsumme 4.240,6 Mio. Euro nach 4.269,4 Mio. Euro, bilanzielle Eigenkapitalquote 13,9 Prozent nach 13,7 Prozent und aufsichtsrechtliche Eigenmittelquote 17,7 Prozent nach 16,6 Prozent. Die Bilanz ist von der eigenen Bank geprägt: Den Kundeneinlagen von 3.012,6 Mio. Euro stehen liquide Mittel von insgesamt 1.008,7 Mio. Euro und ungenutzte Kreditlinien von 228,7 Mio. Euro gegenüber. Die Rückstellungen sanken auf 93,8 Mio. Euro nach 109,6 Mio. Euro, was MLP mit niedrigeren Provisionsrückstellungen für Berater und Geschäftsstellenleiter erklärt. Eine Einschränkung zur Berichterstattung: Segmenterlöse und Segment-EBIT waren in den geprüften Unterlagen nicht enthalten. Verfügbar sind nur die Segmentinvestitionen. Zudem wurden Immobilienprodukte rückwirkend zum 01.01.2026 dem Segment Finanzberatung zugeordnet und die Vorjahreswerte angepasst, was Vergleiche mit früheren Berichten einschränkt. Zum Geschäftsjahr 2025: Gesamterlöse von 1.079,6 Mio. Euro nach 1.066,7 Mio. Euro und ein EBIT von 87,9 Mio. Euro nach 95,0 Mio. Euro, einschließlich eines Einmaleffekts von minus 9,2 Mio. Euro aus der Neuausrichtung des Immobiliengeschäfts; ohne diesen Effekt wären es 97,1 Mio. Euro gewesen.

Prognose für das laufende Geschäftsjahr

Eine ausdrückliche Prognose für das Geschäftsjahr 2026 ließ sich aus den geprüften Unterlagen nicht im Wortlaut belegen. Was sich festhalten lässt, ist die Ausgangslage: Nach 60,4 Mio. Euro EBIT im ersten Halbjahr 2026 gegenüber 87,9 Mio. Euro im gesamten Vorjahr liegt das Unternehmen deutlich über dem Vorjahrestempo.

Zu beachten ist dabei die Saisonalität: Das Schlussquartal ist bei MLP traditionell das stärkste, weil dann im Altersvorsorge- und Sachversicherungsgeschäft die meisten Abschlüsse zustande kommen.

Gegenläufig sind zwei Bestandsgrößen zu lesen, die MLP selbst berichtet: Das vermittelte Finanzierungsvolumen sank um rund 17 Prozent, die Beitragssumme im Altersvorsorgegeschäft um rund 7 Prozent, und die Zahl der neu gewonnenen Familienkunden ging zurück. Wachstum kam also überwiegend aus dem Vermögensmanagement und der Sachversicherung.

Wir ergänzen den Prognoseabschnitt, sobald uns der Wortlaut aus dem Zwischenbericht oder einer Unternehmensmitteilung vorliegt.

Dividende

Eine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 ließ sich aus den geprüften Unterlagen nicht belegen. MLP hat in der Vergangenheit regelmäßig ausgeschüttet, der konkrete Betrag und das Beschlussdatum sind uns für das jüngste Geschäftsjahr aber nicht aus einer Primärquelle zugänglich.

Was sich belegen lässt: Das Unternehmen hielt zum 30.06.2026 117.309 eigene Aktien. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm ist in den geprüften Unterlagen nicht beschrieben.

Wir tragen die Dividendenangaben nach, sobald die entsprechende Primärquelle zugänglich ist, und bitten um Nachsicht für diese Lücke.

Was das Geschäft antreibt

  • Das Vermögensmanagement: plus 14,7 Prozent auf 208,3 Mio. Euro Umsatzerlöse, getragen von einem betreuten Vermögen, das auf den Rekordwert von 68,8 Mrd. Euro stieg. Bei bestandsabhängigen Vergütungen wirkt ein wachsendes Depotvolumen unmittelbar auf die Erlöse.
  • Die Sachversicherung: plus 11,9 Prozent auf 155,3 Mio. Euro, bei einem verwalteten Prämienvolumen von 864,5 Mio. Euro nach 809,3 Mio. Euro. Dieses Geschäft ist weniger konjunkturabhängig als die Vermittlung von Finanzierungen.
  • Das Zinsergebnis: plus auf 32,1 Mio. Euro nach 27,8 Mio. Euro, weil der Zinsaufwand von 12,4 auf 7,7 Mio. Euro sank, während die Zinserlöse nahezu konstant blieben.
  • Die Kostenseite: Die Rückstellungen sanken um 15,8 Mio. Euro, was MLP mit niedrigeren Provisionsrückstellungen erklärt. Das stützt das EBIT.
  • Der Ausbau der Beraterbasis: 2.166 Berater nach 2.136 zum Jahresende und 2.144 ein Jahr zuvor, bei 133 Geschäftsstellen und 102 Hochschulteams. Letztere sind der traditionelle Zugang von MLP zu akademischen Berufseinsteigern.
  • Die Kundenbasis: 599.800 Familienkunden und 27.500 Firmen- und institutionelle Kunden. Dieses Fundament liefert wiederkehrende Bestandsvergütungen.

Welche Risiken das Unternehmen selbst nennt

  • Vorab: Ein Risikobericht mit unternehmenseigener Klassifizierung war aus den geprüften Unterlagen nicht zugänglich. Die folgenden Punkte ergeben sich aus den berichteten Zahlen und den Angaben des Unternehmens.
  • Das rückläufige Finanzierungsgeschäft: Das vermittelte Volumen sank von 878,5 auf 731,3 Mio. Euro, die zugehörigen Erlöse um 19,0 Prozent. Dieses Geschäft hängt unmittelbar am Immobilien- und Zinsumfeld.
  • Die rückläufige Beitragssumme in der Altersvorsorge: 1.543,9 Mio. Euro nach 1.652,5 Mio. Euro. Da die Vergütung hier abschlussbezogen ist, wirkt das direkt auf künftige Erlöse.
  • Der Rückgang der neu gewonnenen Familienkunden auf 9.400 nach 10.300. Bei einem Geschäftsmodell, das auf langen Kundenbeziehungen beruht, ist die Neukundengewinnung der Vorlauf für künftige Bestände.
  • Die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt: Bestandsabhängige Vergütungen im Vermögensmanagement steigen mit den Kursen und fallen mit ihnen. Ein Rückgang der Märkte träfe die Erlöse ohne eigenes Zutun.
  • Das Bankgeschäft mit Kundeneinlagen von 3.012,6 Mio. Euro. Die aufsichtsrechtliche Eigenmittelquote lag zum 30.06.2026 bei 17,7 Prozent.
  • Die eingeschränkte Vergleichbarkeit: Durch die rückwirkende Umgliederung der Immobilienprodukte zum 01.01.2026 und die Anpassung der Vorjahreswerte sind Vergleiche mit früheren Berichten nur begrenzt möglich.

Wettbewerb

MLP nennt in den geprüften Unterlagen keine Wettbewerber namentlich und veröffentlicht keine Marktanteilsangaben. Die Positionierung ergibt sich aus dem Zugangsweg: Mit 102 Hochschulteams spricht das Unternehmen Akademiker früh in deren Berufslaufbahn an und begleitet sie über Jahrzehnte. Dieses Modell unterscheidet MLP von Banken und von reinen Versicherungsvertrieben.

Belastbar beschreiben lässt sich die Marktstellung über die Bestandsgrößen: 68,8 Mrd. Euro betreutes Vermögen, 864,5 Mio. Euro verwaltetes Prämienvolumen in der Sachversicherung, 599.800 Familienkunden und 27.500 Firmen- und institutionelle Kunden. Für ein Beratungsgeschäft sind das die eigentlichen Wettbewerbsgrößen, weil sie den wiederkehrenden Erlösanteil bestimmen.

Termine

DatumEreignis
Noch nicht belegtDie konkreten künftigen Termine waren aus den geprüften Unterlagen nicht belegbar. Üblicherweise folgt die Quartalsmitteilung zum dritten Quartal im November

Fazit

Das erste Halbjahr 2026 ist für MLP ungewöhnlich stark verlaufen. Die Gesamterlöse stiegen um 10,3 Prozent, das EBIT aber um 41,4 Prozent und das Konzernergebnis um 45,4 Prozent. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 8,1 auf 10,4 Prozent. Noch deutlicher ist der Sprung im zweiten Quartal, wo das EBIT von 4,9 auf 19,1 Mio. Euro stieg.

Der Ergebnishebel kommt aus drei Richtungen: höheren Provisionserlösen im Vermögensmanagement und in der Sachversicherung, einem um 4,3 Mio. Euro besseren Zinsergebnis und um 15,8 Mio. Euro niedrigeren Rückstellungen. Der letzte Punkt ist bilanziell und nicht ohne Weiteres fortschreibbar.

Die wichtigste Kennzahl dieses Unternehmens ist das betreute Vermögen, und das steht mit 68,8 Mrd. Euro auf einem Rekordwert. Weil ein Teil der Vergütung bestandsabhängig ist, wächst daraus ein wiederkehrender Erlösanteil. Die Kehrseite: Fallen die Märkte, fällt dieser Anteil mit.

Gegenläufig sind drei Vorlaufgrößen zu lesen. Das vermittelte Finanzierungsvolumen sank um rund 17 Prozent, die Beitragssumme in der Altersvorsorge um rund 7 Prozent, und die Zahl der neu gewonnenen Familienkunden ging von 10.300 auf 9.400 zurück. Wachstum kommt derzeit also aus dem Bestand, nicht aus der Neugewinnung.

Zur Einordnung gehört schließlich die Eigentümerstruktur: Die Familie Lautenschläger und Dr. Manfred Lautenschläger halten zusammen rund 55 Prozent, dazu kommen Versicherer als Großaktionäre. Der Streubesitz liegt bei 46,84 Prozent nach Definition der Deutschen Börse. Und eine Einschränkung in eigener Sache: Segmentzahlen, Prognosewortlaut und Dividendenangaben waren aus den geprüften Primärquellen nicht zugänglich und fehlen deshalb in diesem Portrait.

Fragen und Antworten

Was macht MLP?

MLP berät Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Anleger in Vermögensanlage, Altersvorsorge, Kranken- und Sachversicherung, Finanzierung und Immobilien. Zum Konzern gehören unter anderem der Vermögensverwalter FERI, der Versicherungsassekuradeur DOMCURA und ein eigenes Bankgeschäft.

In welchem Index ist die MLP Aktie?

Nach eigener Angabe im SDAX, notiert im Prime Standard. Die ISIN lautet DE0006569908, die WKN 656990.

Wie viel Vermögen betreut MLP?

68,8 Mrd. Euro zum 30.06.2026, nach 65,9 Mrd. Euro zum Jahresende 2025 und 63,9 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Unternehmen bezeichnet das als Rekordwert. Hinzu kommen 864,5 Mio. Euro verwaltetes Prämienvolumen in der Sachversicherung.

Warum ist das Ergebnis so stark gestiegen?

Drei Gründe: höhere Provisionserlöse vor allem im Vermögensmanagement mit plus 14,7 Prozent und in der Sachversicherung mit plus 11,9 Prozent, ein um 4,3 Mio. Euro besseres Zinsergebnis und um 15,8 Mio. Euro niedrigere Rückstellungen für Beraterprovisionen.

Zahlt MLP eine Dividende?

Das konnten wir für das Geschäftsjahr 2025 nicht aus einer Primärquelle belegen und tragen es nach, sobald die Quelle zugänglich ist. Belegt ist nur, dass das Unternehmen zum 30.06.2026 117.309 eigene Aktien hielt.

Wem gehört MLP?

Die Familie Lautenschläger hält über einen Poolvertrag 27,56 Prozent, Dr. Manfred Lautenschläger weitere 27,33 Prozent. Dazu kommen HanseMerkur mit 10,03 Prozent, Barmenia und Gothaer gemeinsam mit 9,39 Prozent sowie die Allianz mit 6,18 Prozent. Der Streubesitz liegt bei 46,84 Prozent.

Wie viele Berater hat MLP?

2.166 zum 30.06.2026, nach 2.136 zum Jahresende 2025. Sie arbeiten in 133 Geschäftsstellen und 102 Hochschulteams, über die MLP traditionell Akademiker als Kunden gewinnt.

Quellen

  • MLP SE, Konzern-Zwischenbericht für das erste Halbjahr und das zweite Quartal 2026 vom 13.08.2026
  • MLP SE, Präsentation zum zweiten Quartal 2026
  • MLP SE, Präsentation zur Jahrespressekonferenz vom 12.03.2026
  • MLP SE, Investor-Relations-Seiten zu Stammdaten und Aktionärsstruktur

Stand der Daten: 14. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist eine Einordnung öffentlich verfügbarer Unternehmensangaben und keine Anlageempfehlung.