GE HealthCare baut Computertomografen, Ultraschallgeräte und Kontrastmittel. Das Unternehmen entstand 2023 aus der Aufspaltung des Industriekonzerns General Electric.
Unternehmensprofil
| Unternehmen | GE HealthCare Technologies Inc. |
| ISIN | US36266G1076 |
| Tickersymbol | GEHC |
| Börse | Nasdaq |
| Index | Nasdaq 100, S&P 500 |
| Branche | Medizintechnik |
| Sitz | Chicago, Illinois |
| Gegründet | 2023 durch Abspaltung von General Electric |
Kursverlauf
Das Geschäftsmodell
Verkauft werden große Geräte mit langer Lebensdauer – und über deren gesamte Nutzungszeit Wartung, Ersatzteile und Software. Dieses Servicegeschäft ist stabiler und margenstärker als der Gerätverkauf.
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Bildgebung | Computertomografie, Magnetresonanz, Röntgen |
| Ultraschall | Geräte für Kliniken und Praxen |
| Patientenüberwachung | Monitore und Anästhesietechnik |
| Kontrastmittel | Verbrauchsmaterial mit wiederkehrendem Umsatz |
Was den Kurs bewegt
Klinikbudgets. Großgeräte werden aus Investitionshaushalten bezahlt, die in Sparphasen gekürzt werden.
Künstliche Intelligenz. Software, die Aufnahmen auswertet, verspricht zusätzliche Erlöse mit hoher Marge.
China-Geschäft. Sparprogramme im chinesischen Gesundheitswesen haben die Nachfrage zuletzt gebremst.
Dividende
GE HealthCare zahlt seit der Abspaltung eine kleine Dividende; der Schwerpunkt liegt auf Schuldenabbau und Entwicklung.
Wettbewerber
| Unternehmen | Land |
|---|---|
| Siemens Healthineers | Deutschland |
| Philips | Niederlande |
| Canon Medical | Japan |
| Mindray | China |
Das Geschäftsmodell im Detail
GE HealthCare stellt Medizintechnik her – vor allem bildgebende Geräte. Der Konzern wurde 2023 von General Electric abgespalten und ist seither eigenständig börsennotiert.
| Bereich | Was dahintersteht |
|---|---|
| Imaging | Computertomografen, Kernspin, Röntgen |
| Ultraschall | Geräte für Diagnostik und Geburtshilfe |
| Patient Care Solutions | Überwachung und Beatmung |
| Pharmaceutical Diagnostics | Kontrastmittel und Tracer |
Das Geschäft mit Kontrastmitteln
Neben den Geräten liefert GE HealthCare Kontrastmittel, die bei Untersuchungen verabreicht werden. Dieses Geschäft ist weniger bekannt, aber ertragreich und läuft unabhängig von Neuinvestitionen der Kliniken.
Wie bei Siemens Healthineers liegt der Wert zudem im Servicegeschäft: Ein Tomograf steht zehn bis fünfzehn Jahre in der Klinik und erzeugt über diese Zeit Wartungs- und Softwareerlöse.
Die Abspaltung folgte dem Muster, das sich in mehreren Konzernen zeigte: Mischkonzerne werden an der Börse niedriger bewertet als die Summe ihrer Teile.
Was den Kurs bewegt
Investitionsbudgets der Kliniken. Sie hängen an Gesundheitspolitik und Erstattungssätzen.
China. Ein wichtiger Markt, in dem staatliche Beschaffungsprogramme die Preise drücken.
Auftragsbestand. Er zeigt künftige Auslieferungen.
Verschuldung. Sie stammt aus der Abspaltung und wird schrittweise abgebaut.
Einordnung
GE HealthCare ist ein solider Medizintechnikkonzern mit hohem Serviceanteil, der noch dabei ist, sich als eigenständiges Unternehmen zu beweisen.
Aus Sicht der Marktteilnehmer zählen Auftragseingang, Servicequote und die Entwicklung des China-Geschäfts.
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Kursdaten von TradingView, verzögert. Angaben nach Unternehmensmitteilungen und Medienberichten, Stand September 2026. Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.