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Marktbericht am Nachmittag: DAX auf 52-Wochen-Hoch, Rheinmetall bricht ein

von FNE-Redaktion

Der deutsche Aktienmarkt baut seine Gewinne am Nachmittag aus und hat im Handelsverlauf ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht. Rückenwind kommt von der Rally an der Wall Street nach den US-Zwischenwahlen. Rheinmetall bleibt nach der Prognosesenkung dagegen mit Abstand schwächster Wert im Leitindex. Am Morgen hatte der Marktbericht am Morgen noch ein knappes Plus gezeigt.

Die Indizes

Gegen 14:40 Uhr stand der DAX laut Deutscher Börse bei gut 26.640 Punkten und damit 0,8 Prozent über dem Vortagsschluss. Der MDAX gewann 0,6 Prozent auf knapp 31.380 Punkte, der TecDAX lag gegen 14:35 Uhr mit 0,6 Prozent im Minus bei gut 4.110 Punkten. In New York hatten am Mittwoch der Dow Jones rund 3 Prozent und der S&P 500 rund 1,6 Prozent zugelegt.

DAX

Der Leitindex startete verhalten und zog im Tagesverlauf bis auf gut 26.670 Punkte an. Vorn liegen Zalando mit rund 4 Prozent sowie Deutsche Bank mit 3,4 Prozent, auch Heidelberg Materials, Bayer und BASF gewinnen rund 3 Prozent. Am Ende stehen neben Rheinmetall Infineon mit 3,4 Prozent und die Deutsche Telekom mit 1,8 Prozent Abschlag.

Wall Street

Vor dem Handelsstart um 15:30 Uhr zeichnet sich eine uneinheitliche Tendenz ab: Die Terminkontrakte auf den Dow Jones lagen vorbörslich im Plus, jene auf die Nasdaq im Minus. Die US-Daten von 14:30 Uhr fielen robust aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken auf 189.000, erwartet waren 196.000. Die Produktivität stieg im dritten Quartal um 3,6 Prozent und damit stärker als die prognostizierten 2,8 Prozent, die Lohnstückkosten gingen um 0,7 Prozent zurück.

Aktien im Fokus

  • Rheinmetall: Die Aktie verliert gut 15 Prozent. Der Konzern rechnet für 2026 nur noch mit rund 13,2 Milliarden Euro Umsatz nach zuvor 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro und verweist auf Verzögerungen beim Boxer-Projekt und bei Artilleriemunition.
  • Deutsche Telekom: Trotz angehobener Prognose fällt das Papier. Das bereinigte EBITDA AL soll 2026 rund 47,6 Milliarden Euro erreichen, die Dividende auf 1,10 Euro steigen. Für 2027 plant der Konzern Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro, was den Markt nicht überzeugte.
  • Commerzbank: Der Nettogewinn stieg im dritten Quartal um 45 Prozent auf 859 Millionen Euro, die Aktie gibt dennoch 1,7 Prozent nach.

Termine

  • 15:10 Uhr, USA: Rede von Fed-Mitglied Barkin
  • 15:30 Uhr, USA: Handelsstart an der Wall Street
  • 16:00 Uhr, Eurozone: Rede von EZB-Präsidentin Lagarde; US-Konjunkturdaten stehen um diese Zeit nicht an
  • 16:30 Uhr, USA: Erdgasvorräte der Energiebehörde EIA
  • 17:30 Uhr: Handelsschluss auf Xetra
  • 22:00 Uhr, USA: Quartalszahlen von Airbnb nach Börsenschluss
  • Freitag, 14:30 Uhr, USA: Arbeitsmarktbericht für Oktober

Quellen

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Anlageberatung. Kursangaben ohne Gewähr, Stand: 5. November 2026, 15:00 Uhr.

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