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Marktbericht am Abend: DAX und Dow Jones schließen die Woche im Minus

von FNE-Redaktion

Der deutsche Aktienmarkt hat die Woche mit Verlusten beendet. Der DAX schloss 0,7 Prozent tiefer bei 25.181,65 Punkten, an der Wall Street gab vor allem der Dow Jones deutlich nach. Zweifel an den hohen KI-Investitionen, ein Ölpreis auf Mehrmonatshoch und schwache Verbraucherstimmung in den USA belasteten. Wie der Nachmittag verlief, steht im Marktbericht am Nachmittag.

Die Indizes

IndexSchlussVeränderung (Punkte)Veränderung (%)
DAX25.181,65−190,10−0,75 %
MDAX29.876,31−209,56−0,70 %
TecDAX4.024,30−36,13−0,89 %
Dow Jones52.215,16−652,82−1,23 %
S&P 5007.623,68−39,75−0,52 %
Nasdaq 10028.957,53−1,16−0,00 %
Gold ($/Unze)4.012,80−31,20−0,77 %
Silber ($/Unze)54,01−0,70−1,28 %
EUR/USD1,1198−0,0022−0,20 %
USD/JPY156,84+0,08+0,05 %

DAX, MDAX und TecDAX: Xetra-Schluss am 23. Oktober 2026. US-Indizes: Stand kurz nach Handelsschluss (22:05 Uhr). Gold, Silber und Devisen: Stand gegen 22:05 Uhr, Veränderung gegenüber dem Vortag zur gleichen Zeit.

DAX

Der Leitindex bewegte sich zwischen 25.013,54 und 25.329,32 Punkten und erholte sich zum Schluss etwas vom Tagestief. An der Spitze standen Fresenius Medical Care (+3,2 %), BMW (+2,4 %) und Beiersdorf (+2,3 %). Am Ende der Liste lag MTU Aero Engines mit einem Minus von 4,6 %; eine Unternehmensmeldung gab es nicht, der hohe Ölpreis setzte aber Luftfahrtwerte unter Druck. Auch Merck (−2,1 %) und Mercedes-Benz (−1,7 %) gaben nach. Europaweit drückten schwache Zahlen aus der Luxus- und Autobranche auf die Stimmung.

Wall Street

Der Dow Jones verlor 1,2 Prozent, der S&P 500 gab 0,5 Prozent nach, während sich der Nasdaq 100 nach dem Einbruch vom Donnerstag stabilisierte. Die Sorge um die Finanzierung milliardenschwerer KI-Projekte hielt an. Brent stieg auf rund 117 Dollar je Barrel, den höchsten Stand seit April, weil Anleger eine weitere Eskalation im Nahen Osten fürchten. Die Verbraucherstimmung der Universität Michigan fiel auf 48,0 Punkte, die Inflationserwartungen stiegen.

Aktien im Fokus

  • American Express: −2,9 %. Der Umsatz im dritten Quartal blieb unter den Erwartungen, zudem will der Konzern rund 5 % der Stellen streichen.
  • Palo Alto Networks: +7,2 %. Eine Branchenumfrage deutet auf steigende IT-Sicherheitsbudgets hin; auch Cloudflare legte deutlich zu.
  • Robert Half: +13,2 % nach Quartalszahlen über den Erwartungen.
  • Bloom Energy: −11,1 %. Trotz starker Zahlen sorgten Mittelabfluss und hohe Investitionen für Verkäufe.
  • Fluggesellschaften: United, Delta und American Airlines verloren jeweils mehr als 4 % wegen steigender Treibstoffkosten.

Termine morgen

Am Samstag ruht der Handel, Konjunkturdaten stehen nicht an. In der Nacht zu Sonntag wird in Europa auf Winterzeit umgestellt; bis zur US-Umstellung am 1. November liegt New York nur fünf Stunden zurück, US-Daten kommen dann um 13:30 Uhr, der Handel schließt um 21:00 Uhr.

  • Montag, 10:00 Uhr: ifo-Geschäftsklima Oktober (zuletzt 89,9 Punkte).
  • Mittwoch, 28. Oktober: Zinsentscheid der US-Notenbank Fed; Marktteilnehmer rechnen mit unveränderten Zinsen.
  • In der kommenden Woche: Zinsentscheid der EZB sowie Quartalszahlen von BP und Shell.

Quellen

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Anlageberatung. Kursangaben ohne Gewähr, Stand: 23.10.2026, 22:05 Uhr.

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