Monolithic Power Systems Aktie: Portrait, Kurs und Geschäftsmodell
Monolithic Power Systems baut Chips, die Strom verteilen und regeln. Klingt unscheinbar, ist aber für KI-Rechenzentren zentral: Je mehr Leistung ein Beschleuniger zieht, desto aufwendiger die Stromversorgung auf der Platine.
Unternehmensprofil
| Unternehmen | Monolithic Power Systems, Inc. |
| ISIN | US6098391054 |
| Tickersymbol | MPWR |
| Börse | Nasdaq |
| Index | Nasdaq 100, S&P 500 |
| Branche | Halbleiter, Stromversorgung |
| Sitz | Kirkland, Washington |
| Gegründet | 1997 |
Kursverlauf
Das Geschäftsmodell
Monolithic Power Systems stellt Bausteine für die Stromversorgung elektronischer Geräte her. Sie wandeln Spannung um und liefern Prozessoren genau die Leistung, die diese benötigen. Das Unternehmen entwickelt und fertigt integrierte Lösungen, bei denen Regler und Bauteile in einem Baustein zusammengefasst sind. Das spart Platz und Energie – ein Vorteil, der mit dem Stromhunger moderner Chips immer wichtiger wird.
| Einsatzgebiet | Was dahintersteht | Merkmal |
|---|---|---|
| Rechenzentren | Stromversorgung von Prozessoren und KI-Beschleunigern | wachsender Schwerpunkt |
| Automobil | Bordnetze, Assistenzsysteme und Beleuchtung | steigender Chipgehalt |
| Industrie | Steuerungen, Automatisierung und Messtechnik | stabil |
| Konsumgeräte | Notebooks, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik | zyklisch |
Was den Kurs bewegt
KI-Rechenzentren. Der wichtigste Wachstumstreiber – jedes Watt, das ein Beschleuniger mehr zieht, erhöht den Bedarf an Stromversorgungslösungen.
Kundenkonzentration. Ein erheblicher Teil des Umsatzes hängt an wenigen Großkunden; Berichte über den Verlust eines Auftrags haben den Kurs schon zweistellig bewegt.
Bewertung. Die Aktie zählt zu den teureren im Index und reagiert entsprechend empfindlich auf Enttäuschungen.
Designentscheidungen. Die Aufnahme in eine Serverplattform sichert Umsatz über Jahre.
Autoproduktion. Das zweite Standbein folgt einem anderen Zyklus.
Dividende
Monolithic Power Systems zahlt eine vierteljährliche Dividende, die gemessen am Kurs gering ausfällt, und erhöht sie regelmäßig.
Wettbewerber
| Unternehmen | Land |
|---|---|
| Texas Instruments | USA |
| Analog Devices | USA |
| Infineon | Deutschland |
| Renesas | Japan |
Warum Stromversorgung bei KI-Chips zum Thema wird
Ein moderner KI-Beschleuniger zieht mehrere hundert Watt – auf engstem Raum. Die Spannung muss dabei präzise geregelt werden, sonst wird der Chip instabil oder überhitzt.
Je leistungsfähiger die Prozessoren, desto anspruchsvoller diese Aufgabe. Der Wert der Stromversorgungsbausteine je Server steigt damit überproportional.
Der Konzern verfolgt dabei einen eigenen Ansatz: Statt mehrere Bauteile zu kombinieren, integriert er Funktionen auf einem Chip. Das spart Platz und verbessert den Wirkungsgrad – ein Argument, das in dicht bestückten Servern zählt.
Fazit
Monolithic Power Systems ist ein Zulieferer im Hintergrund des KI-Booms – mit hohen Margen, aber auch hoher Abhängigkeit von wenigen Abnehmern.
Aus Sicht der Marktteilnehmer sind der Umsatzanteil aus Rechenzentren und die Abhängigkeit von Großkunden entscheidend.
Weitere Unternehmen finden Sie in unserer Übersicht Aktien im Portrait. Grundlagen zur Geldanlage stehen unter Finanzwissen.
Kursdaten von TradingView, verzögert. Angaben nach Unternehmensmitteilungen und Medienberichten, Stand September 2026. Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.