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Ross Stores Aktie: Portrait, Kurs und Geschäftsmodell
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Aktie im Porträt

Ross Stores Aktie: Portrait, Kurs und Geschäftsmodell

Ross Stores verkauft Markenkleidung mit hohen Rabatten – Ware, die andere Händler übrig haben. Das Geschäft blüht besonders dann, wenn Verbraucher sparen müssen.

Unternehmensprofil

UnternehmenRoss Stores, Inc.
ISINUS7782961038
TickersymbolROST
BörseNasdaq
IndexNasdaq 100, S&P 500
BrancheEinzelhandel, Restpostenmode
SitzDublin, Kalifornien
Gegründet1982

Kursverlauf

Das Geschäftsmodell

Ross Stores verkauft Markenware zu reduzierten Preisen. Einkäufer erwerben kurzfristig Restposten, Überproduktionen und Auslaufmodelle von Herstellern und Händlern und geben sie deutlich unter dem ursprünglichen Preis ab. Die Sortimente wechseln ständig, was Kunden zu häufigen Besuchen anregt; auf Werbung und Onlinehandel verzichtet der Konzern weitgehend, was die Kosten niedrig hält.

MerkmalAusprägungWirkung
EinkaufRestposten und Überhängegünstige Beschaffung
Sortimentwechselnd, nicht planbarregt zu häufigen Besuchen an
Ladenausstattungeinfach gehaltenniedrige Kosten
WerbunggeringMundpropaganda statt Kampagnen
Onlinehandelkaum vorhandenModell funktioniert stationär besser

Was den Kurs bewegt

Vergleichbarer Umsatz. Die wichtigste Kennzahl im Einzelhandel.

Verfügbarkeit von Restposten. Produzieren Marken zu viel, ist der Einkauf günstig – das ist die Grundlage des Modells; die Verfügbarkeit bestimmt Sortiment und Einkaufsmarge.

Konsumklima. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten gewinnt der Discountbereich Kunden hinzu, teilweise gegenläufig zum übrigen Handel.

Zölle und Einkaufspreise. Sie beeinflussen die Beschaffung aus Asien unmittelbar.

Lohnkosten. Sie sind der größte Kostenblock im Filialbetrieb.

Dividende

Ross Stores zahlt eine vierteljährliche Dividende und kauft daneben Aktien zurück.

Wettbewerber

UnternehmenLand
TJX CompaniesUSA
Burlington StoresUSA
PrimarkIrland
KikDeutschland

Warum das Modell in Krisen gewinnt

Zwei Effekte wirken gleichzeitig: In schwachen Zeiten suchen Kunden günstigere Alternativen – und Hersteller bleiben auf Ware sitzen, die sie abgeben müssen.

Der Einkauf wird also billiger, während die Nachfrage steigt. Genau umgekehrt zu klassischen Händlern, die in Abschwüngen von beiden Seiten getroffen werden.

Der bewusste Verzicht auf Onlinehandel wirkt altmodisch, ist aber begründet: Ein ständig wechselndes Restpostensortiment lässt sich schlecht in einem Onlineshop abbilden, und der Überraschungseffekt im Laden entfällt.

Fazit

Ross Stores ist ein defensiver Einzelhändler, der von der Schwäche anderer lebt: Je mehr unverkaufte Ware im Markt ist, desto besser das Geschäft.

Aus Sicht der Marktteilnehmer sind vergleichbare Filialumsätze und die Einkaufskonditionen entscheidend.

Weitere Unternehmen finden Sie in unserer Übersicht Aktien im Portrait. Grundlagen zur Geldanlage stehen unter Finanzwissen.

Kursdaten von TradingView, verzögert. Angaben nach Unternehmensmitteilungen und Medienberichten, Stand September 2026. Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.