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Workday Aktie: Portrait, Kurs und Geschäftsmodell
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Gang in einem Rechenzentrum zwischen zwei Reihen schwarzer Serverschränke
Aktie im Porträt

Workday Aktie: Portrait, Kurs und Geschäftsmodell

Workday liefert Software für Personalwesen und Finanzen – als Cloud-Dienst, den große Konzerne im Abonnement buchen. Das Unternehmen wurde von zwei Managern gegründet, deren vorherige Firma von Oracle übernommen worden war.

Unternehmensprofil

UnternehmenWorkday, Inc.
ISINUS98138H1014
TickersymbolWDAY
BörseNasdaq
IndexNasdaq 100, S&P 500
BrancheUnternehmenssoftware
SitzPleasanton, Kalifornien
Gegründet2005

Kursverlauf

Das Geschäftsmodell

Workday liefert Software für Personalverwaltung und Finanzwesen – ausschließlich als Abonnement über die Cloud. Kunden sind überwiegend große Unternehmen; sie zahlen jährliche Abonnements, die Verträge laufen meist über drei Jahre. Die Einführung dauert Monate und bindet erhebliche Ressourcen – ein Wechsel kommt danach kaum noch infrage.

BereichWas dahintersteht
Human Capital ManagementPersonalakten, Gehalt, Bewerbung, Weiterbildung
Financial ManagementBuchhaltung, Planung, Berichtswesen
Analyse und PlanungAuswertungen, Prognosen und KI-gestützte Automatisierung in beiden Bereichen
Branchenlösungenangepasste Versionen für Gesundheitswesen und Hochschulen

Was den Kurs bewegt

Auftragsbestand. Die Kennzahl der noch nicht erfassten, vertraglich gesicherten Abonnementumsätze zeigt das künftige Wachstum besser als der Quartalsumsatz.

Beschäftigungsentwicklung. Ein Teil der Preise hängt an der Zahl der Mitarbeiter beim Kunden – Stellenabbau senkt die Erlöse.

Wettbewerb. SAP und Oracle greifen denselben Markt mit eigenen Cloud-Angeboten an.

Operative Marge. Nach der Wachstumsphase rückt sie in den Fokus.

KI-Funktionen. Ob sie Aufpreise rechtfertigen, ist offen.

Dividende

Workday zahlt keine Dividende.

Wettbewerber

UnternehmenLand
SAPDeutschland
OracleUSA
ADPUSA
PersonioDeutschland

Warum Personalsoftware so klebrig ist

Ein Personalsystem enthält Gehaltsdaten, Verträge, Bewertungen und Abwesenheiten aller Mitarbeiter. Die Einführung dauert Monate und bindet interne Ressourcen erheblich.

Ist das System einmal eingeführt, wechselt kaum ein Unternehmen – das Risiko und der Aufwand stehen in keinem Verhältnis zu möglichen Einsparungen.

Für Workday bedeutet das sehr hohe Verlängerungsquoten und planbare Erlöse. Der Preis dafür sind lange Verkaufszyklen: Ein Vertragsabschluss dauert oft über ein Jahr.

Der Wettbewerb kommt vor allem von SAP und Oracle, die vergleichbare Systeme anbieten und oft bereits in denselben Unternehmen installiert sind.

Fazit

Workday hat eine sehr treue Kundschaft unter Großunternehmen, wächst aber langsamer als in seinen Anfangsjahren.

Aus Sicht der Marktteilnehmer sind Auftragsbestand, Kundentreue und die Marge im Betrieb entscheidend.

Weitere Unternehmen finden Sie in unserer Übersicht Aktien im Portrait. Grundlagen zur Geldanlage stehen unter Finanzwissen.

Kursdaten von TradingView, verzögert. Angaben nach Unternehmensmitteilungen und Medienberichten, Stand September 2026. Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.