Die WKN ist die sechsstellige deutsche Kennnummer für Wertpapiere. Sie wird weiterhin verwendet, ist international aber durch die ISIN abgelöst.
Was die WKN ist
| Länge | sechs Stellen aus Ziffern und Buchstaben |
| Beispiel | 716460 für SAP |
| Vergabe | durch die deutsche Nummernstelle |
| Gültigkeit | nur im deutschsprachigen Raum |
| Nachfolger | ISIN, zwölfstellig und international |
Bis 2003 bestand die Nummer nur aus Ziffern. Seither werden auch Buchstaben vergeben, weil der Vorrat an Ziffernkombinationen knapp wurde.
WKN oder ISIN – was man wann braucht
| Situation | Welche Nummer |
|---|---|
| Order bei einer deutschen Bank | beide möglich |
| Sparplan einrichten | beide möglich |
| Steuerbescheinigung | ISIN |
| Ausländischer Broker | ISIN |
| Vergleichsportale | ISIN, teils beide |
| Fondsunterlagen | ISIN, oft zusätzlich WKN |
Im Alltag genügt eine der beiden. Wer international unterwegs ist oder Dokumente aufbewahrt, sollte die ISIN notieren.
Verwechslungsgefahr
Bei Aktien mit mehreren Gattungen – etwa Stamm- und Vorzugsaktien – gibt es je Gattung eine eigene Nummer. Dasselbe gilt bei ETFs für thesaurierende und ausschüttende Varianten.
Ein Blick auf die Nummer verhindert, versehentlich die falsche Variante zu kaufen. Der Unterschied zwischen thesaurierend und ausschüttend wirkt sich steuerlich und praktisch aus.
Quellen
- Deutsche Börse – Vergabe von Wertpapierkennnummern
- Basisinformationsblätter der Fondsanbieter
Stand: 27. September 2026. Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung.