ETF: Grundlagen, Auswahl und Anbieter im Überblick

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von user
Junge Frau richtet am Küchentisch am Laptop ihr ETF-Depot ein

Ein ETF bildet einen Index nach und wird wie eine Aktie an der Börse gehandelt. Er ist die einfachste Möglichkeit, mit einem einzigen Produkt in hunderte Unternehmen zu investieren – zu Kosten, die einen Bruchteil klassischer Fonds betragen.

Der Einstieg

BeitragWorum es geht
Was ist ein ETFGrundlagen, Auswahl und 21 Fachbegriffe erklärt
ETF-SparplanRegelmäßig anlegen, Anbieter und Kosten
ETF-RechnerWas aus monatlichen Raten über Jahrzehnte wird
Fonds oder ETFKostenvergleich mit Rechenbeispielen

Was einen ETF ausmacht

Breite Streuung. Ein Weltindex enthält über tausend Unternehmen aus dutzenden Ländern. Das Risiko einzelner Firmen verliert damit an Gewicht.

Niedrige Kosten. Statt Ausgabeaufschlag und über 1,5 Prozent jährlicher Verwaltungsgebühr fallen meist 0,1 bis 0,3 Prozent an – über Jahrzehnte ein Unterschied von zehntausenden Euro.

Sondervermögen. Das Geld ist bei Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt, anders als bei Zertifikaten.

Handelbarkeit. Kauf und Verkauf sind börsentäglich möglich, oft ab kleinen Beträgen.

Die wichtigsten Begriffe

Wer ein Produkt auswählt, stößt auf Kürzel und Fachausdrücke. Diese sind einzeln erklärt:

Die großen Anbieter

Der Markt wird von wenigen Gesellschaften beherrscht. Ihre Porträts mit Volumen, Schwerpunkten und Besonderheiten:

Einordnung

Für den langfristigen Vermögensaufbau gilt ein breit streuender ETF als solide Grundlage. Entscheidend sind drei Dinge: ausreichende Streuung, niedrige Kosten und ein Anlagehorizont, der Schwankungen aushält.

Was ein ETF nicht leistet: Er schützt nicht vor Kursverlusten und macht kurzfristige Anlagen nicht sicher. Wer Geld in wenigen Jahren braucht, ist mit Tagesgeld oder Festgeld besser bedient.